In sechs Schritten zur B2B-Customer-Persona
B2BStrategieContentDownload

In sechs Schritten zur B2B-Customer-Persona

für Marketingleiter, Geschäftsführung, VertriebLesedauer: 7 Minuten

Echte Kun­den­zen­triert­heit beginnt immer beim Kun­den. Beson­ders beim Ver­kauf von hoch­prei­si­gen und erklä­rungs­be­dürf­ti­gen Dienst­leis­tun­gen oder Pro­duk­ten ist das Ver­ständ­nis der Bedürf­nisse der Ziel­kun­den essen­ti­ell. Mit­tels des Per­sona-Kon­zepts kön­nen Sie die not­wen­di­gen Infor­ma­ti­o­nen stra­te­gisch ermit­teln und Ihre Bot­schaf­ten auf den Punkt brin­gen.

Damit schaf­fen Sie die beste Vor­aus­set­zung, um mit Ihren poten­ti­el­len Kun­den oder Geschäfts­part­nern ins Gespräch zu kom­men: Wenn wir unsere Ange­bote und Inhalte so gestal­ten, dass sich unsere Wunsch­kun­den in ihren Pro­ble­men und Her­aus­for­de­run­gen ver­stan­den füh­len, wer­den sie Ver­trauen zu uns fas­sen.

Quick-Links

Was sind Per­so­nas und warum brau­chen wir sie auch im B2B?

Ziel­grup­pen kau­fen nicht. Men­schen kau­fen.

Das ist in B2B Märk­ten genauso zutref­fend wie im B2C, auch wenn die Ermitt­lung der bei­spiel­haf­ten Per­so­nas auf einem etwas ande­ren Weg erfolgt.

Klas­si­sche Ziel­grup­pen-Defi­ni­ti­o­nen basie­ren auf sozio-demo­gra­fi­schen Merk­ma­len wie Alter, Geschlecht, Fami­li­en­stand, Bil­dung, Ein­kom­men etc. Dar­aus ent­ste­hen dann Bei­spiele wie zum Bei­spiel: männ­lich, 72 Jahre, bri­tisch, mehr­fach ver­hei­ra­tet, meh­rere Kin­der, wohl­ha­bend (über 1 Mil­lion p.a.), wohnt in einem Schloss. ACH­TUNG: Das trifft genauso auf Prinz Cha­rles wie auf Ozzy Osborne zu.🙂

Und egal, was sie den bei­den ver­kau­fen wol­len, Sie kön­nen davon aus­ge­hen, dass die bei­den Her­ren sehr unter­schied­li­che Vor­lie­ben und Gewohn­hei­ten haben. Ziem­lich unwahr­schein­lich, dass Sie die bei­den mit der glei­chen Anspra­che begeis­tern wür­den, oder? Ich weiß: die­ses Bei­spiel ist bereits sehr abge­nutzt, aber Sie ver­ste­hen, was ich meine?

Viel bes­ser kön­nen Sie diese unter­schied­li­chen Ziel­per­so­nen unter­schei­den, wenn sie soge­nannte psy­cho­gra­fi­sche Merk­male defi­nie­ren. Das sind z.B. Moti­va­ti­o­nen, Erwar­tun­gen, Bedürf­nisse, Mei­nun­gen, Vor­lie­ben, Wün­sche und Werte.

Per­so­nas sind fik­tive, ver­all­ge­mei­nerte Nut­zer­mo­delle unse­rer ide­a­len Kun­den.

Sie cha­rak­te­ri­sie­ren die Per­so­nen einer bestimm­ten Ziel­gruppe in ihren per­sön­li­chen Merk­ma­len und machen so den typi­schen wenn auch abs­trak­ten Kun­den erleb­bar. Sie hel­fen uns dabei, unsere (poten­zi­el­len) Kun­den bes­ser zu ver­ste­hen, sich mit ihnen zu iden­ti­fi­zie­ren und ein Ver­ständ­nis ihrer Bedürf­nisse zu ent­wi­ckeln.

Das ermög­licht uns, Ihnen genau die Lösun­gen anzu­bie­ten, nach denen sie suchen. Dabei geht es nicht um Dif­fe­ren­zie­run­gen wie Alter oder Geschlecht son­dern um die indi­vi­du­el­len Her­aus­for­de­run­gen, Pro­bleme, Wün­sche, Vor­lie­ben, Ängste und Sor­gen. Denn das sind die Dinge, die unse­ren Wunsch­kun­den zum Han­deln brin­gen.

Wir soll­ten uns also fra­gen: Womit ringt unsere Per­sona? Was sind ihre Pain­Points? Was lässt sie nachts schlecht schla­fen?

Je nach Aus­rich­tung Ihres Ange­bots kann es auch ziel­füh­rend sein, wei­tere Per­sön­lich­keits-Aspekte in die Per­sona-Ent­wick­lung mit ein­be­zie­hen, wie z.B. die LIFO-Methode (Ver­hal­tens-Typo­lo­gie), das DISG-Modell (Per­sön­lich­keits-Typo­lo­gie) oder die Lim­bic Map (Emo­ti­ons­räume). Dar­aus erhal­ten Sie Auf­schluss über Ent­schei­dungs­ver­hal­ten, Tem­pe­ra­ment und wei­tere sehr indi­vi­du­elle Ver­hal­tens­mus­ter.

Der ide­ale Kunde - Ihre Wahl!

Wer ist Ihr ide­a­ler Kunde? Ihr abso­lu­ter Wunsch­kunde. Für wen ist Ihr Ange­bot beson­ders gut geeig­net? Um online erfolg­reich zu kom­mu­ni­zie­ren, ist es not­wen­dig, alles über die eige­nen Kun­den zu wis­sen.

Auf die Frage, wen meine Kun­den mit ihrem Pro­dukt oder ihrer Dienst­leis­tung errei­chen möch­ten, kriege ich häu­fig die Ant­wort "so viele wie mög­lich" oder „am bes­ten alle.“ Das ist aller­dings alles andere als ziel­füh­rend. Denn kein Ange­bot (weder ein Pro­dukt noch eine Dienst­leis­tung) kann für alle genauso gut sein.

Um also wirk­lich inter­es­sierte Unter­neh­men mit Ihrem Ange­bot zu errei­chen, müs­sen Sie ihre Wunsch­kun­den erst ein­mal klar defi­nie­ren. Dabei hel­fen Ihnen fol­gende Fra­gen:

  • Wel­che Art von Kun­den war bis­her von unse­rem Ange­bot am meis­ten begeis­tert?
  • Wer kauft am schnells­ten und am rei­bungs­lo­ses­ten bei uns?
  • Wel­che Kun­den brin­gen uns den höchs­ten Deckungs­bei­trag?
  • Wel­che Kun­den ver­fü­gen über das not­wen­dige Bud­get für unsere Leis­tun­gen?
  • Bei wel­chen Kun­den kön­nen wir am bes­ten unsere inter­nen Pro­zesse auto­ma­ti­sie­ren?
  • Wel­cher Kun­den-Typus hat uns bis­her aktiv wei­ter­emp­foh­len?

Erst wenn Sie genau wis­sen, wen sie errei­chen wol­len, kön­nen Sie Ihre Stra­te­gie und Kom­mu­ni­ka­tion dar­auf aus­rich­ten.

Grund­sätz­lich kön­nen Sie Ihre Kun­den seg­men­tie­ren nach Bran­che, Unter­neh­mens­größe, Aus­rich­tung, Region, Wer­ten, eige­nen Ziel­kun­den und auch Zugang. Je enger Sie diese ein­gren­zen und eine Nische fin­den, umso genauer kön­nen Sie sie anschlie­ßend anspre­chen und begeis­tern.

Alle 2 Wochen digi­tale Denk­an­stöße, Impulse und Tipps

für Unter­neh­mer, Füh­rungs­kräfte und Ent­schei­der im B2B Mit­tel­stand

Newsletter-Anmeldung

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Newsletter.

Sie erhalten in Kürze eine E-Mail, in der Sie Ihre Anmeldung bitte bestätigen.

Sollten Sie keine E-Mail erhalten, dann überprüfen Sie bitte Ihren Spam Ordner.

Ups, da ist etwas schiefgelaufen.

Probieren Sie es bitte später noch einmal oder nutzen Sie den Link, um uns eine für Sie bereits ausgefüllte Fehlermeldung zu schicken. Wir kümmern uns dann um das Problem.

Fehlermeldung verschicken

Sie sind bereits für unseren Newsletter angemeldet.

Das nächste Mailing ist bereits in Arbeit und wird in den nächsten Tagen in Ihrem Postfach sein.

Sollten Sie noch keine Mail von uns erhalten haben, schauen Sie doch mal in Ihren Spam Ordner und fügen uns zu den "sicheren Absendern" hinzu.

Bitte überprüfen Sie Ihr Postfach.

Sie haben vor kurzem eine E-Mail erhalten, in der Sie Ihre Anmeldung bestätigen können.

Sollten Sie keine E-Mail erhalten haben, dann überprüfen Sie bitte Ihren Spam Ordner.

Wegen dem Schutz vor Spam, wird nur eine Anmeldung pro E-Mail und Tag verschickt.

Bei der Verwendung des Formulars stimme ich der Datenschutzerklärung zu.
Bild des Einschub-Moduls

Beson­der­hei­ten im B2B

Auch im B2B Umfeld wer­den Ent­schei­dun­gen von Men­schen getrof­fen. Aller­dings sind die Ent­schei­dungs­wege in Unter­neh­men andere als im B2C und müs­sen bei der Erstel­lung der Per­so­nas mit­ge­dacht wer­den. Häu­fig geht es um hoch­prei­sige und erklä­rungs­be­dürf­tige Ange­bote mit hohem Infor­ma­ti­ons­be­darf und es sind ver­schie­dene Per­so­nen in den Kauf­pro­zess ein­ge­bun­den, das soge­nannte Buy­ing Team oder Buy­ing Cen­ter.

Im B2B gibt es drei Ebe­nen der Kun­den­seg­men­tie­rung:

  1. Unter­neh­men­s­ebene: Wel­che Unter­neh­men sind Ihre Kun­den?
  2. Rol­le­n­e­bene: Wel­che Rolle im Buy­ing Cen­ter hat wel­chen Ein­fluss?
  3. Per­so­nen­be­zo­gene Ebene: Mit wel­cher Per­son haben Sie Kon­takt und wie müs­sen Sie mit ihr umge­hen?

Daher ist es nicht nur rele­vant, wer im Unter­neh­men die Rolle des Ent­schei­ders inne­hat, son­dern auch, wer alles an der Ent­schei­dungs­fin­dung betei­ligt ist. Das kön­nen z.B. die Per­so­nen sein, die ggf. die wich­tige Vor­ar­beit leis­ten und nach Lösun­gen oder Anschaf­fun­gen im Inter­net recher­chie­ren. Genau diese ermög­li­chen Ihnen unter Umstän­den den direk­ten Weg zur Ent­schei­dungs­ebene. Dazu kön­nen Assis­ten­ten gehö­ren, Sach­be­a­r­bei­ter und sogar Prak­ti­kan­ten. In sol­chen Fäl­len kann es Sinn erge­ben, mehr als eine Per­sona zu erstel­len.

Die indi­vi­du­elle Anspra­che rich­tet sich also immer – und das ist im B2B genauso wie im B2C - an „ganz nor­male Men­schen“, mit ganz nor­ma­len Sor­gen und Wün­schen, Her­aus­for­de­run­gen und Eng­päs­sen. Und genau diese Men­schen müs­sen Sie mit Ihrer Anspra­che errei­chen und über­zeu­gen.

Recher­chie­ren Sie gründ­lich!

Ver­las­sen Sie sich nicht auf Annah­men.

Um unsere Ziel­kun­den wirk­lich zu ver­ste­hen, müs­sen wir sie ken­nen und mög­lichst in ihre Welt ein­tau­chen. Das kön­nen Blogs, Maga­zine, Zeit­schrif­ten, Bücher, Videos, Pod­casts oder Com­mu­ni­ties sein, die unsere Ziel­kun­den lesen, schauen oder hören. Über das soge­nannte Social Lis­te­n­ing bekom­men wir einen guten Ein­druck von den The­men, die unsere Ziel­kun­den beschäf­ti­gen.

Ebenso sind Inter­views mit aus­ge­such­ten Bei­spiel­kun­den ein pro­ba­tes Mit­tel, um echte Infor­ma­ti­o­nen und Aus­sa­gen zu erhal­ten. Am Ende des Arti­kels fin­den Sie eine Aus­wahl bewähr­ter Inter­view-Fra­gen, die Ihnen Auf­schluss geben.

Schließ­lich soll Ihre Per­sona zwar fik­tiv sein, aber auf hand­fes­ten und rea­len Infor­ma­ti­o­nen basie­ren und nicht auf Spe­ku­la­ti­o­nen. Daher müs­sen wir gut recher­chie­ren. Es geht darum, ein genaues Gefühl für die Ziel­per­so­nen zu bekom­men. Wir wol­len ihre ech­ten Sor­gen, Her­aus­for­de­run­gen, Wün­sche, Ziele und Ein­wände her­aus­fin­den.

Ver­ste­hen Sie das Buy­ing Cen­ter Ihrer Kun­den

Wenn Sie Pro­dukte oder Dienst­leis­tun­gen an Unter­neh­men ver­kau­fen, dann haben Sie es in der Regel mit ver­schie­de­nen Per­so­nen zu tun. Das soge­nannte Buy­ing Team beschreibt alle Per­so­nen, die an der Kauf­ent­schei­dung einer Dienst­leis­tung oder eines Pro­dukts betei­ligt sind. Die Rol­len­ver­tei­lung vari­iert dabei von Firma zu Firma und geschieht meist abtei­lungs­über­grei­fend. Umso wich­ti­ger ist es, die typi­schen Unter­neh­mens­struk­tu­ren Ihrer Ziel­kun­den zu ver­ste­hen.

Typi­sche Rol­len sind:

  • Ent­schei­der: Der Ent­schei­der ist in der Regel ein Mit­glied der obe­ren Füh­rungs­ebene und trifft die finale Kauf­ent­schei­dung. Die Inves­ti­ti­ons­höhe bestimmt dabei die Mana­ge­men­tebene, auf der ent­schei­den wird.
  • Selek­tie­rer / Gate­kee­per: Der Gate­kee­per selek­tiert Infor­ma­ti­o­nen und hat gro­ßen Ein­fluss dar­auf, wel­che Infor­ma­ti­o­nen an die Betei­lig­ten wei­ter­ge­ge­ben wer­den.
  • Nut­zer: Der Anwen­der wird das ent­spre­chende Pro­dukt oder Ergeb­nis zukünf­tig im Arbeit­s­all­tag benut­zen hat ein per­sön­li­ches Inter­esse, eine geeig­nete Lösung zu fin­den. Die Anwen­der sind häu­fig auch die Initi­a­to­ren der Anschaf­fung: Sie stel­len den Bedarf im Unter­neh­men fest und geben den Anstoß für den Kauf­pro­zess.
  • Beein­flus­ser / Bera­ter: je nach Art der Anschaf­fung eine sehr unter­schied­li­che Rolle. Bei digi­ta­len Pro­duk­ten oder Dienst­leis­tun­gen ist es oft ein Ver­tre­ter der IT, der die Lösung bzgl. Sicher­heit und Inte­gra­tion beur­teilt. Mög­li­cher­weise ist auch der Betriebs­rat invol­viert, wenn die anzu­schaf­fende Lösung sen­si­ble Per­so­nal­da­ten ver­a­r­bei­tet. Als Ein­fluss­neh­mer kön­nen Exper­ten in ver­schie­de­nen rele­van­ten Fach­ge­bie­ten fun­gie­ren.
  • Ein­käu­fer: bei grö­ße­ren Unter­neh­men die letzte Instanz, über deren Tisch der Deal am Ende geht. Der Ein­käu­fer betreut die orga­ni­sa­to­ri­schen Abläufe im Kauf­pro­zess. Er holt Ange­bote ein, setzt Kauf­ver­träge auf, führt Ver­hand­lun­gen und mehr. Er spielt aller­dings im Eva­lu­ie­rungs­pro­zess meist eine unter­ge­ord­nete Rolle.
  • Geg­ner: z.B. Fach­ab­tei­lun­gen, deren Exis­tenz durch die Anschaf­fung ggf. bedroht wird, oder grund­le­gende Skep­ti­ker und Sta­tus­be­wah­rer.

Fin­den Sie her­aus, wel­che Per­so­nen übli­cher­weise die ent­spre­chende Rolle inner­halb der Orga­ni­sa­tion inne­ha­ben. Je mehr Mus­ter Sie iden­ti­fi­zie­ren, umso bes­ser. Das hilft Ihnen ent­spre­chende Per­so­nas zu ent­wi­ckeln.

So erstel­len Sie Ihre Per­sona

Um die wich­tigs­ten Details zu Ihrer Per­sona fest­zu­hal­ten, stel­len wir Ihnen hier ein kosten­lo­ses Arbeits­blatt zum Dow­n­load zur Ver­fü­gung.

Kontaktdaten

Prima, das hat geklappt. Ihr Download ist auf dem Weg.

Sie erhalten in Kürze eine E-Mail zu Ihrem Download.

Sollten Sie keine E-Mail erhalten, dann überprüfen Sie bitte Ihren Spam Ordner.

Ups, da ist etwas schiefgelaufen.

Probieren Sie es bitte später noch einmal oder nutzen Sie den Link, um uns eine für Sie bereits ausgefüllte Fehlermeldung zu schicken. Wir kümmern uns dann um das Problem.

Fehlermeldung verschicken

Bitte überprüfen Sie Ihr Postfach.

Sie haben vor kurzem bereits eine E-Mail mit dem Download-Link von uns erhalten. Diese Mail versenden wir nur einmal am Tag, um Spam-Missbrauch vorzubeugen. Sollten Sie keine E-Mail erhalten haben, dann überprüfen Sie bitte Ihren Spam Ordner oder senden uns eine kurze Nachricht an: orga@45grad.de

Bei der Verwendung des Formulars stimme ich der Datenschutzerklärung zu.

Kre­i­e­ren Sie Ihre spe­zi­fi­schen Per­so­nas in 6 Schrit­ten

Es ist wich­tig, diese Pro­file für jede Rolle im Buy­ing Cen­ter zu erstel­len. Grund­sätz­lich sind Mit­a­r­bei­ter aus Mar­ke­ting, Sales und Ser­vice meist die beste Kom­bi­na­tion, um ein mög­lichst run­des Bild der Per­so­nas zu kre­i­e­ren.

Anhand von Recher­chen und Inter­views era­r­bei­ten Sie dann genaue Pro­file, die fol­gen­des bein­hal­ten:

  • Sor­gen, Ängste und „Schmer­zen“
  • Erwar­tun­gen und Moti­va­ti­o­nen
  • Beden­ken, Ein­wände und Zwei­fel
  • „ty­pi­sche Aus­sa­gen“ (echte Zitate)
  • typi­sche Ver­hal­tens- und Hand­lungs­mus­ter
  • per­sön­li­che Wün­sche, Bedürf­nisse und Ziele
  • Infor­ma­ti­ons­ka­näle und genutzte Medien
  • Such­ver­hal­ten und Ent­schei­dungs­kri­te­rien

Schritt 1: Geben Sie Ihrer Per­sona ein Gesicht und einen Namen

Erfin­den Sie einen Namen und suchen Sie ein aus­sa­ge­kräf­ti­ges Foto der Per­son. Das Bild kön­nen Sie sich ein­fach aus dem Inter­net her­au­s­pi­cken. Je per­sön­li­cher, desto bes­ser. Sam­meln Sie außer­dem Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­o­nen zu Ihrer Per­sona. Dazu zäh­len demo­gra­fi­sche Aus­sa­gen zum Alter, Geschlecht, Fami­li­en­stand, Aus­bil­dung und Hob­bys. Wich­tig ist, dass Sie künf­tig eine kon­krete Per­son vor Augen haben, an die Sie Ihr Ange­bot rich­ten.

Schritt 2: Ermit­teln Sie die Schmerz­punkte Ihrer Ziel­per­so­nen

Am bes­ten errei­chen Sie Ihre Ziel­kun­den immer dort, wo es rich­tig schmerzt: bei den soge­nann­ten Pain Points. Das sind die drin­gends­ten Eng­pässe, die aktu­ell zu lösen sind. Wenn Sie wis­sen, wo bei Ihrer Ziel­per­son der Schuh drückt, wo seine Ängste und Sor­gen lie­gen, warum er nachts wach liegt, kön­nen Sie ihn direkt dort abho­len und ihm eine groß­ar­tige Lösung anbie­ten.

Ängste und Sor­gen sind deut­lich stär­kere Antriebs­kräfte als Wün­sche, die man sich irgend­wann ein­mal erfül­len will. Sie sind prä­sen­ter und lösen bei Ihrer Per­sona ggf. starke Emo­ti­o­nen aus, wodurch sie beson­ders emp­fäng­lich für Abhilfe ist.

Fra­gen Sie sich: Wel­ches Pro­blem muss die Per­son unbe­dingt lösen? Und wie kön­nen Sie ihr dabei hel­fen. Im Berufs­all­tag ist Ihre Per­sona mit vie­len Her­aus­for­de­run­gen kon­fron­tiert. Wenn Sie diese Schwach­punkte ken­nen, kön­nen Sie Ihre Kom­mu­ni­ka­tion genau dar­auf aus­rich­ten. Beach­ten Sie auch unbe­dingt den wahr­ge­nom­me­nen Bedarf Ihrer Ziel­per­so­nen. Die­ser stimmt in der Regel NICHT mit dem ech­ten Bedarf (den Sie als Profi natür­lich ver­kau­fen wol­len) über­ein.

Schritt 3: For­mu­lie­ren Sie die (per­sön­li­chen) Ziele Ihrer Kun­den

Was Ihr Kunde will. Die Bedürf­nisse einer Per­sona sind keine stete Größe. Erwar­tun­gen und Ziele vari­ie­ren andau­ernd. Den­noch soll­ten Sie die unter­schied­li­chen Bedürf­nisse beleuch­ten...

Jeder Mensch hat Wün­sche, die in ihm schlum­mern und die er erfüllt sehen möchte. Das kön­nen ganz per­sön­li­che Bedürf­nisse sein oder auch beruf­li­che oder unter­neh­me­ri­sche Ziele. Um eine Per­sona zu errei­chen, ist es hilf­reich, diese zu ken­nen. Denn dann wis­sen Sie, wobei Ihre Per­sona Hilfe gebrau­chen kann. Und vor allem erfah­ren Sie dadurch auch, wel­che Vor­teile Ihres Pro­duk­tes oder Ihrer Dienst­leis­tun­gen Sie kom­mu­ni­zie­ren soll­ten.

Schritt 4: Hören Sie genau zu

Authen­ti­sche Aus­sa­gen + kun­den­spe­zi­fi­sche Spra­che. Ent­wi­ckeln Sie State­ments und Zitate, die für Ihre Per­sona typisch sind. Spre­chen Sie mit Ihren Wunsch­kun­den und fin­den Sie her­aus, wel­che Worte und Begriffe diese ver­wen­den. Sel­ten sind die fach­li­chen Begriffe der Anbie­ter, das Voka­bu­lar, das der Kunde auch benutzt.

Schritt 5: Neh­men Sie die Per­spek­tive Ihres Kun­den ein

Diese unter­schei­det sich meist kom­plett von der Anbie­ter­seite. Ihr Kunde denkt in Her­aus­for­de­run­gen und sucht Lösun­gen. Ihm ist es in der Regel egal, wie Sie Ihr Ange­bot intern orga­ni­sie­ren, wel­che Abtei­lun­gen daran betei­ligt sind und wie Sie es nen­nen. Ihn inter­es­siert nur, wel­che Vor­teile er davon hat und wie das Ergeb­nis aus­sieht.

Schritt 6: Ver­ste­hen Sie die Beden­ken, Ein­wände und Zwei­fel

Wenn Sie ver­ste­hen, was Ihren Kun­den bis­her davon abge­hal­ten hat, eine Lösung wie Ihre anzu­schaf­fen, kön­nen Sie genau diese Beden­ken oder Hin­der­nisse direkt the­ma­ti­sie­ren und ent­kräf­ten. Wenn sich Ihr Kunde von Ihnen ver­stan­den fühlt, so wird er eher Ver­trauen fas­sen in Sie und Ihre Argu­mente.

Fazit

Per­so­nas sind fik­tive, ver­all­ge­mei­nerte Nut­zer­mo­delle unse­rer ide­a­len Kun­den. Sie erleich­tern uns das kun­den­zen­trierte Den­ken und ermög­li­chen uns dem Kun­den beda­rfs­ge­rechte Lösun­gen zu ver­kau­fen.

Wich­tig: Nur eine detail­lierte auf ech­ten Daten basierte Per­sona ist wirk­lich hilf­reich für die Ablei­tung der pas­sen­den Anspra­che und des Con­tents.

Das könnte Sie auch interessieren

zurück zur Übersicht

Icon: Close
Verwendung von Cookies

Um die Seite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies:

Ich stimme zuVerarbeitung Ihrer Daten durch Dritte

Hinweis auf Verarbeitung Ihrer auf dieser Webseite erhobenen Daten in den USA durch Google, Facebook, LinkedIn, Twitter, Youtube: indem Sie auf “Ich stimme zu” klicken, willigen Sie zugleich dem. Art 49 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO ein, dass Ihre Daten in den USA verarbeitet werden. Die USA werden vom europäischen Gerichtshof als ein Land mit einem nach EU-Standards unzureichendem Datenschutzniveau eingeschätzt. Es besteht insbesondere das Risiko, dass Ihre Daten durch US-Behörden, zu Kontroll- und zu Überwachungszwecken, möglicherweise auch ohne Rechtsbehelfsmöglichkeiten, verarbeitet werden können. Wenn Sie die verwendeten Cookies unter “Einstellungen anpassen” abwählen, dann findet die vorgehend beschriebene Übermittlung nicht statt.

Essentielle Cookies

Cookie Settings

Speichert Einstellungen, die hier getroffen werden. (1 Tag bis 2 Jahr)

Statistik

Google Analytics

Google LLC | Datenschutzerklärung
Cookie von Google für Website-Analysen. Erzeugt statistische Daten darüber, wie der Besucher die Website nutzt. Alle Informationen werden anonymisiert gespeichert. (2 Jahre)

HotJar

Hotjar LLC | Datenschutzerklärung
Cookie von Hotjar für Website-Analysen. Erzeugt statistische Daten darüber, wie der Besucher die Website nutzt. Alle Informationen werden anonymisiert gespeichert. (1 Jahr)

Marketing

Facebook Pixel

Facebook Ireland Ltd. | Datenschutzerklärung
Cookie von Facebook, das für Website-Analysen, Ad-Targeting und Anzeigenmessung verwendet wird. (1 Jahr)

Linkedin Insight

LinkedIn Ireland Unlimited Company | Datenschutzerklärung
Cookie von LinkedIn für Website-Analysen, Ad-Targeting und Anzeigenmessung. (1 Jahr)

Google Optimize

Google LLC | Datenschutzerklärung
Cookie von Google, das für die Seiten-Optimierung und zur Verbesserung des Nutzererlebnisses verwendet wird. (90 Tage)

Proven Experts

Expert Systems AG | Datenschutzerklärung
Cookie von Proven Experts, welche für die Darstellung von Bewertungen verwendet wird. (90 Tage)

Leadinfo

Leadinfo B.V. | Datenschutzerklärung
Cookies von Leadinfo für Website-Analysen udn Ermittlung von Business-Visitors. (Aktuelle Sitzung bis 30 Minuten)

Funktionen

Calendly

Calendly LLC | Datenschutzerklärung
Cookie von Calendly zur Terminbuchung. Cookie Zustimmung hat eine Verbindung zu Calendly's Servern zur Folge. (2 Jahre)

Ich stimme zu